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Cape Institute of Architecture

Ausstellung mit Arbeiten zum Thema Pavillons, low cost Houses und Recycling in der Galerie der Architektenkammer, Kapstadt, Südafrika

Thema der Ausstellung sind realisierte oder noch im Bau befindliche architektonische Projekte von Markus Heinsdorff in China, Deutschland, Ecuador, Indien und Südafrika zwischen 2007 und 2015. Gezeigt werden Bilddokumentationen, Modelle, Pläne, Exponate und Videos.

Kreatives Engagement im Zusammenspiel der Kulturen

Literaturhaus Stuttgart, Gespräch mit Klaus-Dieter Lehmann und Markus Heinsdorff

Unter Moderation von Frank Kaltenbach, Redakteur der internationalen Architekturfachzeitschrift DETAIL, wird in einem Gespräch zwischen Prof. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts und Markus Heinsdorff, international arbeitendem Installationskünstler, der Austausch in Bereichen der Kultur, Kunst und Architektur beleuchtet.

Wertstoff

nennt Markus Heinsdorff eine Reihe von Kunstaktionen in München mit dem Untertitel „Über das Glück und Unglück des Sammelns“

Wie gehen wir mit den Dingen um, die uns umgeben? Wenn sie kaputt sind, reparieren wir sie, heben wir sie auf, entsorgen wir sie, recyceln wir? Welche Dinge sind uns besonders wichtig und wie stellen wir uns die Welt in der Zukunft vor?

ocean dome

Recycling-Kunstinstallation, bestehend aus Plastikmüll, am Green Point Park, Kapstadt, Südafrika.

Ein Objekt, gebaut aus Gabionen (Körben aus Draht), die zu einem runden Turm aufgeschichtet und komplett mit Plastikmüll von den Stränden West Kaps (Atlantik) gefüllt sind. 50 m² Fassade gefüllt mit 10 000 Flaschen, Fischnetzen, Angelschnüren und sonstigem Kunststoff aus dem Meer und vom Strand.

Isarleuchten

Installation in der Isar, an der Weideninsel, München (zwischen Wittelsbacher- und Reichenbachbrücke)

Mit dem Vorhaben „Isarleuchten“ wird zum Weltwassertag der Vereinten Nationen, der unter dem Motto „Wasser und Energie“ steht, im Zentrum Münchens die Isar an einem Punkt zum Leuchten gebracht. Als Energiequelle dient dabei der Fluss selbst.

Falthaus und Gabionenhaus

experimentelles Falthaus und Bau eines Gabionenhauses.

In Zusammenarbeit mit Fachgebiet Holzbau der TU München, Prof. Kaufmann, wurde ein Falthaus als Objekt und Experimentalbau, dass das Thema mobile low-cost Architektur behandelt, entwickelt.
In Zusammenarbeit mit der Fakultät Landschaftsarchitektur, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Prof. Schegk, entstand ein weiteres Objekt, ein Recycling-Gabionen Haus, für das Metallgitter-Körbe, sog. Gabionen, verwendet wurden.

Luftringe in Wasser

Wasser-Luft-Installation

Delphine sind in der Lage, Luftringe zu blasen und mit diesen zu spielen. In dem Kunstprojekt werden diese Ringe künstlich in einer stehenden Wassersäule erzeugt. Die Luftringe mit spiegelnder Oberfläche schweben dabei in Intervallen und immer wieder neuer Optik vom Säulenboden an die Wasseroberfläche.

Rotor - mobiles Wasserkraftwerk

Testlauf des Prototyps in der Loisach bei Beuerberg, Bayern

Ein horizontal liegendes Wasserrad ist in einem Ringschlauch mittig gelagert. Durch Strömung in einem Fluss dreht sich das Rad wie eine Turbine und erzeugt über einen Generator/Dynamo Strom, der eine Leuchte mit Elektrizität versorgt. Die Energie der Strömung wird so bei Tag und Nacht über das mobile Kleinkraftwerk sichtbar gemacht.

wasser formen

Wasserportraits - Workshop Hans Grohe Wassersymposium, Schwarzwald

Seit vielen Jahren widmet sich Markus Heinsdorff dem Wasser und den von ihm vermittelten sinnlich-ästhetischen Eindrücken. Es entstanden vielfältigste Arbeiten, Installationen, Objekte und Fotografien oder Kombinationen dieser Medien. Die intensive Auseinandersetzung entspringt der Erkenntnis, dass Wasser eines der drängendsten Themen unserer Zeit ist – deshalb geht es ihm in seinen Arbeiten darum, den Menschen in eine intensive „Berührung“ mit Wasser zu bringen.

Germany and India - Mobile Space

Pavillonbauten auf Tour durch fünf Megacities

Textile Bauten. Entwicklung von 16 Pavillon-Objektbauten für die Präsentation Deutschlands in Indien. Beauftragt vom Auswärtigen Amt, unter Leitung des Goethe-Instituts und des Bundes deutscher Industrie. Die Pavillons werden 2012/13 temporär in den fünf Städten Mumbai, Bangalore, Chennai, New Delhi und Pune als "Urban Mela" - mobilen Raum" aufgebaut. Für dieses Projekt wurden neuartige Formen für Pavillons als textile Bauten mit Membranen und Leichtbau-Stahlkonstruktion entwickelt.

Expo Shanghai

auf der Expo Shanghai 2010 das Deutsch-Chinesische Haus

Zweigeschossiger Bambus- und Membran-Bau mit 330 m² begehbarer Ausstellungsfläche als zweiter deutscher Pavillon für die Weltausstellung in Shanghai. Der innovative Objektbau besteht mit 8 m Höhe, 25 m Breite und 10 m Tiefe weitgehend aus Bambus- Naturrohren und Bambus-Laminaten. Für die Konstruktion wurden neu entwickelte Verbindungs- und Verfahrenstechniken für Bambus eingesetzt. Auftraggeber ist das Auswärtige Amt und das Goethe Institut. Der Pavillon repräsentiert die Veranstaltungsreihe „Deutschland und China gemeinsam in Bewegung“ (DuC 2007 - 2010) zum Thema „nachhaltige Urbanisierung" .

Deutsch - Chinesische Promenade - die Bambusbauten

die Bambus Pavillons auf Tour durch fünf Megacities

Gestaltung von sechs zentralen Stadtplätzen und Parks mit 17 unterschiedlichen Pavillons als Objektbauten aus Bambus für die Präsentation Deutschlands in China - ein drei Jahres-Projekt von 2007 - 2010 der Bundesregierung Deutschland in den sechs Megacities Nanjing, Chonggquing, Guandong Shenjang, Wuhan und Shanghai (Expo 2010). Die Idee bei der temporären Gestaltung und Veränderung der Stadtplätze in den Mega-Cities ist eine Auseinandersetzung mit den Stadt- und Lebensräumen, entsprechend den Themen und Stadtvisionen der Deutschlandpromenade.

Labor für Entrepreneurship

Gespräch mit Prof. Günther Faltin, freie Universität Berlin über nachhaltige Möbelarchitektur

Für die Weltausstellung in Shanghai 2010 gestaltete Markus Heinsdorff den deutschen Pavillon und entwickelte moderne Möbel aus Bambus für die Lounge. Bambus ist für ihn das Material der Zukunft. Die Möbel sind multifunktional, bequem und Kunstobjekte. Geringer Ressourcenaufwand, recycelbar und die Verwendung umweltfreundlicher Materialien in futuristischem Design waren die eigenen Vorgaben.

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