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Donizete Araújo, 29 Jahre

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2015 Gruppenausstellung "Waterbound – Vom Leben mit dem Wasser", Kallmann Museum, Ismaning
2012 Ausstellung "wasser-werke" Club Transatlântico, São Paulo, Brasilien

Portraits von Menschen aus der Region Guarapiranga, fotografiert an Ihrem Wohnort oder Arbeit. Die Bilder zeigen jeweils die Person mit Texten ihrer persönlichen Geschichte über Wasser. Guarapiranga ist ein Vorort
Sao Paulos an einem See als Wasserreservoir, umgeben von Favelas. Armut und fehlender Zugang zu sauberen Wasser betrifft die gesamte Region. Die Ausstellung umfasst 10 Tafeln mit Portrait und Text in portugiesisch a 70 x 50 cm auf Alu-Dibond.

Zweieinhalb Jahre später, Ende 2014 / Anfang 2015 bekommen die Geschichten dieser Portrait-Arbeit eine erschreckende Realität: Die sechs Wasserspeicher São Paulos sind leer und das hängt nicht nur an der Dürre, wie die SZ am 19.01. 2015 unter dem Titel "Am Tropf" beschreibt. Auch in Rio de Janeiro wird das Wasser knapp. Weltweit wird in den Medien über die aktuelle Wasserkrise berichtet.

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wasser-werke: workshop | ausstellung | presse

São Paulo Wasser Krise - Bericht in den Medien I PDF

 

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Clebson da Silva Pereira, 29 Jahre

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Jailton, 23 Jahre 
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Maria Cicera Severa, 54 Jahre 
 
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Avair, 52 Jahre
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Maria do Carmo, 73 Jahre
 
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Beatriz, 15 Jahre
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Lourdes Oliveira, 49 Jahre
 
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Regina Santos Viana, 56 Jahre

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Antônio Pereira Nascimento &
Maria Josefa do Nascimento, 68 Jahre 

Das rapide Wachstum der Stadt São Paulo, die 1934 eine Million Einwohner zählte, und mit nun 11 Millionen im Zentrum und 20 Millionen in der gesamten Region eine der größten Städte weltweit ist, führte zu immensen Umweltproblemen, die sich vor allen Dingen auf die Wassergüte auswirken. Einen schlechten Einfluss auf die Trinkwasser-
qualität haben informelle Siedlungen, die sich am größten Reservoir der Stadt, der Reserva Guarapiranga, gebildet haben. Aber auch die Industrieabfälle in einer der weltweit am stärksten wachsenden Regionen mit den löchrigen Umwelt-
gesetze einer aufstrebenden Nation tragen einen maßgeblichen Teil zur Verschlechterung der Situation bei. Die Einleitung ungeklärter Abwässer bringt das Ökosystem ins Wanken und führt zu einer graduellen Kontamination des Trinkwassers, das in Brasilien im Überfluss vorhanden scheint. Ein im Jahr 2000 angekündigtes Versprechen, bis 2014 ganz São Paulo an die Kanalisation anzuschließen und das Abwasser biologisch zu behandeln, konnte nicht eingehalten werden; der Anteil geklärten Schmutzwassers ist in vergangenen Jahren sogar zurückgegangen.

Markus Heinsdorff I Atelier I Friedrichstr. 27 I D - 80801 München I phone +49 89 220397
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